Zur Zeit des Zärs Feodor wurde dasimgchcnre Sibirien eine Provinz des russi-scheu Reiches. Auf der östlichen Seite desUrals - Gebirges gab es einen mongolischenStaat, den der Chan Szeibani, ein Ver-wandter des Batu, *) dem derselbe dieLänder am Flusse Tobol zntheilte, gestiftethatte. Seine Nachfolger breiteten ihreHerrschaft über die Völker am Tura, Jrtischund Ob aus. Ihre Residenz war Jskcraoder Sibir, ein befestigter Ort, 16 Meilenunterhalb Tobolsk, am rechten Ufer desJrtisch. Der damahlige Chan hieß Kutschum.Er war der letzte. Die Russen hatten schonzu Anfang des iSten Jahrhunderts denje-nigen Theil von Sibirien, der sich vomjugrischcn Gebirge bis an den Ob, vomEismeere bis an den Konda erstreckt, sichunterwürfig gemacht. Der Zar Iwan Wa-siljewitsch I nöthigte auch schon verschiedeneVölker dieser Gegend zum Tribute, undWasilcj Jwanvwitsch gab dem Knas FeodorKurbskov, und dem Peter Aschatoj, den Auf-trag, das Land auf der Osiscite des wcrchotu-
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") Thcil VII. S. Z85.