Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
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143
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Licfland setzte er mit aller Grausamkeit fort.Allein Stephan, in dessen Schutz sich dieLieflander (1578) begaben, widerstand ihmmit so glücklichen Nachdruck, daß Iwan denPabst Gregor XIII, dem er mit der Hoff«nung der Kirchenvereinigung schmeichelte, umseine Vermittlung bath. Dessen Legat Pos-sevin brachte (1582 Jan.) die Bedingungenzur Nichtigkeit. Der Zar mußte alle seineliefländischcn Eroberungen, als Narwa, Kex-holm u. s. w. wieder zurückgeben. Aberdem schönen Liefland konnte dieser Friededas viele Geld und die vielen Menschen,die es in diesem schrecklichen Kriege einge-büßt hatte, nicht wieder ersetzen.

Zwey Jahre nach diesem Frieden (1584März) starb Iwan Wasiljewitsch II imMönchsgewandte. Seinen Entschluß, dieReihe seiner Tage im Kloster zu beschließen,beförderte die Unvorsichtigkeit, mit welcherer den Tod seines ältesten Sohnes verur-sacht hatte. In seinem Charakter machtenMuch, Standhaftigkeit, Schlauheit undEhrfurcht die Hauptzüge aus. Zuweilenwar er grausam streng, doch war seilt Hang

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