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11 (1803)
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mute Religion schien für die gleichsam orien-talische Denkart der meisten Polen zu kalt.Die Verehrer des reformirten Glaubenszeigten sich daher nur in einzelnen Haufen.Wenn auch (schon 1500) der Adel denAbendmahlskclch mit Ungestüm verlangte;tvenn auch die Bürger von Danzig (1522und 1526) die lutherschen Neligiousgcbraucheschlechterdings eingeführt wissen wollten, somußte doch Siegmund I, durch die Bischöfeund vornehmlich durch den päbstlichcn Lega-ten, bewogen, nicht nur Luthers Schriftenverbiethen lassen, sondern auch die Danzigerhart bestrafen. Der Legat und die Bischöfebestanden auch darauf, daß Luthers AnHangerzum Tode vcrurtheilt werden sollten. Gleichbey dem Regierungsantritte Siegmunds II,hatte ein Studentenauflauf zu Krakaudie Folge, daß diese sammtlich nach Pragauswanderten, wo sie mit Luthers Grund-sätzen noch mehr bekannt wurden. Unterihnen befanden sich viele Edclleute. Daherwar es sehr natürlich, daß in der Reichs-Versammlung zu Pelrikau (1550) der Adelauf die Abschaffung der bischöflichen Gericht-barkeit drang. Doch Sicgmund II (August)

mußte.