standhaft behauptend, bewies er auf derandern Seite eine unermüdliche Geduld undLangmurh» Zu seiner Zeit bekam das pol-nische Kriegswesen eine bestimmtere Einrich-tung, wurde Liefland mit Polen vereinigt,breitete sich die Reformation unter denPolen nuS. Man hielt es, wegen derEiUMe der Türkei, und Tataren, für sehrnöthig, eine beständige KriegSmannschafcan den Grunzen zu halten. Das Aufgebothdes ÄdslS, der es lange Zeit zu seinenVorrechten zählte, der einzige Beschützer desReichs zu seyn, kam meistens zu spat, umdie verlangte Wirkung thun zu können.Man faßte daher endlich den Entschluß,erst für Äthanen ( 1555 ) und hernach fürPolen (1562) einen stehenden Gränzcordonzu errichten. Der Adel machte es jedochi>abey zur Bedingung, daß ohne seilte Ein-willigung keine Soldaten angeworben wer-den, Und sowohl er als die Geistlichkeit vonder -Theilnahme an der Unterhaltung der-selben ausgeschlossen seyn sollte. Alsomußte diese Last den Domänen, den Tafcl-güthcrn, den königlichen Einkünften vonZöllen und Salzbergwerken aufgebürdet wer-den.
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