77
genüge und sein Wahnsinn kehrte zurück.Weil verschiedene Anschlüge, ihn uns derGefangenschaft zu bcfreycn, entdeckt wurden,so wurde er oft in ein andres Gefanguißgebracht: unter andern auch nach dem SchlosseGripsholm, in welchem er seinen BruderJohann hatte schmachten lassen. Seine Gc-mahlin Katharine folgte ihm in seinen trau-rigen Aufenthalt nach; in dem SchlosseWcsteräs durfte sie aber nicht bey ihmbleiben. Man schloß ihn daselbst ( 157z )in einen dunkeln Kerker ein. Zuletzt brachteman ihn nach Qrbyhus in Upland. Manübertrug nun (1575) die Bestimmung seinesSchicksales einer Lommission von 7 Reichs-rächen und 8 Geistlichen. Diese that denAusspruch, daß es, weil Erich, wenn erin Freyhcit kommen sollte, sehr gefährlichwerden könnte, rathsam wäre, ihn hinrich-ten zu lassen. Dieser geheimgehaltene Aus-spruch wurde aber erst nach 2 Jahren voll-zogen , nachdem Erich noch einen Versuchgemacht hatte, zu entfliehen. Johannschickte (1577) seinen Sccretär Henriksonmit einer Portion Gift, und einer Instru-ction für den Küchenmeister, nach Orbyhus.
Erich