Aber der Zustand, in welchem sich dasschwedische Reich damahls befand, war auchfür einen, der dessen Regierung übernehmensollte, nichts weniger als anlockend. Wahrenddaß der Staat verschuldet, die Schahkammerleer, das fremde Kriegsvolk unbezahlt war,befand sich Stockholm nebst den bestenFestungen in fremden Händen. Doch Gmstavs entschlossener und thätigcr Geist wußteRath zu schaffen. Zuerst befriedigte mandie Txuppen, um sie größtentheils verab-schieden zu können. Soden» schloß man mitden Hansestädten, die man nicht bezahlenkonnte, einen nachthciligen Vertrag, derihnen ausschließende Handclsprivilegicn, derihnen die Frcyheit von allen Zöllen und Ab-gaben, zusicherte. Die Lübecker vermit-telten nun auch (2Z. Zun.) den Vergleichmit der Besatzung des stockhvlmschen Schlos-ses. Colmar und die finländischcn Festungenergaben sich-gleichfalls.
Christian II, der nun alle Hoffnung,seine Herrschaft in Schweden zu behaupte»,verlohren hatte^ war indessen auch in Dä-
nemark abgesetzt worden.
Hier hatten ihnseine