Druckschrift 
11 (1803)
Entstehung
Seite
23
Einzelbild herunterladen
 

2Z

Zu dieser Unternehmung reihte ihn dasEinvcrsiändniß mir dein Erzbischof GustavTrolle von Upsala, einem sehr chrgeitzigenManne, dessen Wahl Sture der Jüngerenicht hatte genehmigen sollen. Auch derErzbischof von Lund ließ sich von Christian IIgewinnen. Aber die schwedischen Reichs-stände kündigten dem Erzbischof Trolle seineVerabschiedung a», und schlugen (1517)Christians Kricgsvolk, das in Schwedeneindringen wollte, muthig zurück. Hieraufboth jedoch Christian II alle seine Kräfteauf, um eine recht zahlreiche Armee gegenSchweden in Bewegung zu setzen. ZurAnwerbung desselben brauchte er unter anderndas Geld, das ihm seine Gemahlin mitge-bracht hatte. Sein Schwiegervater Karl Vschoß ihm auch noch zooczoo Gulden vor.Sodenn legte er seinen Unterthanen nocheine ausserordentliche Steuer auf, die sichselbst auf Hühner und Gänse erstreckte.Für dieses Geld warb er nun (151g) 4000deutsche Söldner an. Der Herzog Friedrichvon Hollstein stellte ihm viele tausend vonseinen Unterthanen, imgleichen Meklenbur-gcr, und andre Kriegsleute aus dem nordli-chen