mit den herrschsüchtigen Prälaten, von wel-chcn er sich nicht genug lenken liest, ineinen so lebhaften Streit, daß er (1465)in Stockholm eingeschlossen würbe. DieMacht der Gcgcnparthey zeigte sich sofurchtbar, daß sich Karl vor den Bischöfendcmüthigen, daß er der Krone entsagen,und mit einem Thcile Finnlands sich begnü-gen mußte. Da jedoch der Erzbischof, alsNeichsvorsteher, gar zu mächtig handelte,so brachten es Karls Anhänger, unter welchendie Sturen die vornehmsten Rollen spielten,(1467) dahin, daß er wieder zur Regierunggelangte. Eben war er im Begriffe, dieEhre der Krone in Ruhe zu genießen, alsihn (1470) der Tod im 6lten Jahre seinesAlters überraschte. Er vereinigte mit seinemansehnlichen Körperbau viel Verstand undEntschlossenheit.
Christian I glaubte jetzt einen glücklichenVersuch machen zu können, des schwedischenThrones sich wieder zu bemächtigen. Aberdieser Versuch fiel (1471) so ungünstig ans,daß er 2000 Mann verlohr, und sich kaumnach Kalmar rettete; daß er alle Neigung,
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