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einst Eardinale zu werden wünschten. Diegeistlichen Orden erhielten nun vom Pabstdie Erlaubnis, für den König in der Kirchezu bethen; aber manche konnten sich hiezuso wenig cntsckliesicn, daß sie selbst noch nachii Zahrcn (1606) das Eebcth für de» Kö-nig unterließen. Und doch verdiente ebendieser Heinrich, den sie noch immer als einenKetzer betrachteten, das Zutrauen seiner Na-tion im vollkommensten Maße.
Hat jemahls ein König den ernstlichenVorsatz gehabt, einen weisen und wohlthäti-gen Regenten nbzngcbcn, so war es gewißHeinrich IV. Daher sein Eifer, um dieVerwaltung der Staatseinkünfte eine größereOrdnung zu bringen; daher sein Bestreben,Manufakturen und Fabriken unter seinen Un-tcrthancn zu befördern. Die Finanzen be-fanden sich in der schrecklichsten Verwirrung.Die ungeheure Verschwendung der vorherge-henden Könige, die so lange anhaltendenbürgerlichen Kriege, die vielen Zweige derStaatseinkünfte, die sich die Großen ange-maßt hatten, die vielen fremden Gläubiger,mit denen man zu thun hatte, und die große
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