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des rückständigen Soldes wegen, abermahlstm lllufstandc begriffen war. Moritz, derindessen an Erfahrung und Ansehn gewon-nen hatte, nahm, in Verbindung mit denEngländern, einen KriegSzug nach Flandernvor. Allein der Erzherzog Alvrecht führteseinen Operarionsplan fo glücklich ans, daßsich Moritz bey Nieuport zwischen den Spa-niern und dem Meere eingeschlossen sah.Ein ansehnliches Corps, das ihm der GrafErnst von Nassau zu Hülfe führen wollte,wurde gänzlich geschlagen. Montz schicktenun seine Flotte nach Ostende. „Soldaten'/'sagte er „es bleibt euch kein andrer Ausweg,als zu siegen, oder zu ersaufen!" SeineSoldaten siegten (r6oo am 2. Znl.) DieSpanier erlitten einen großen Verlust. Siebüßten ihre ganze Artillerie ein. Abbrechtselbst befand sich in großer Gefahr. Nieuportwar jedoch so gut versorgt, und Moritz hattenoch immer eine so gefahrliche Stellung, daßer seine Truppen wieder einschiffen mußte. Ererfuhr mm das Schicksal, daß seine Unterneh-mung, des crfochtenen Sieges ungeachtet, scharfgetadelt wurde. An Albrechten lobte man hin-gegen seine Klugheit und Geistesgegenwart.
Albrccht