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10 (1802)
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lust. Man fand in seiner Leiche Spurenpyn einer Vergiftung.

Die Ligue war aber nicht allein für dieHttguenotten, sondern auch für Heinrich III,sehr gefahrlich. Die Seele der Ligue warjetzt der von einem reichen Kaufmann zuParis gestiftete Bund der Sechzehner, der,von spanischen und päpstlichen Ranken bc-herrscht, nichts geringeres, als den Planentwarf, Heinrich III gegen den Herzog vonGuise zu verrauschen. Man dürfe, sagteman, dem schwachen treulosen Heinrich nichttrauen; die katholische Religion würde sichunter ihm stets in Gefahr befinden. Heiinrirb. III hielt es (1588) für nöthig, Kriegs-polk nach Paris zu ziehen; 4000 Schweitzerund 2000 Franzosen. Jetzt kam Guise nachParis. Das Volk cmpsicng ihn mir den leb-haftesten Frcudcnsbezeugungcn. Man nennteihn laut den Beschützer der Kirche und desGlaubens. Heinrich III und seine Nach-gebet waren nicht ungeneigt, den vielgeltcn-dcn, furchtbaren Mann durch mörderischeGewalt aus der Welt zu schassen; aber dieBesorgnisse der Kacharme verhinderten die

Ans-