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10 (1802)
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nigreich Navarra hatte er von seiner Muttergeerbt: Graf von Bourbon war er vonseiner Ähnenmuttcr, Beatrix von Bourbon,einer Schwiegertochter Ludwig IX, her.Aber Heinrich von Navarra war in denAugen der Katholiken ein Ketzer, den manvom Throne entfernt halten mußte. Deren'fcrntcre Vetter, der Herzog von Guisc,ein Katholik, schien denselben mit größerenRechte besteigen zu dürfen. Ihn auf deinselben zu erheben, war der angelegentlicheWunsch des Liguc, zu deren Obcrhauptc dernlte Cardinal von Bourbon, ein Onkel desKöniges von Navarra, ein Todfeind derHuguenottcn, gewählt wurde. Durch ihnließ sich Heinrich III (1587) bewegen, denLigisten 10 Sichcrhcirsplatzc einzuräumen,den Huguenottcn hingegen die ihrigen abzmfordern, und ihnen durch das Edict vonNemours (im Iul.) die Ausübung ihrerReligion bey schwerer Strafe zu verbicthen.Dies; veranlaßte einen neuen vierjährigenKrieg, zu welchem sich Heinrich III ungernentschloß, weil er es sehr wohl einsah, daß derschlaue Herzog von Guise durch diesen Kriegsich den Weg zum Throne bahnen wollte.

Zu