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mußte (157z Febr.) die Belagerung vonRöchelte wieder aufheben, die theils durchdie Planlosigkeit seines Angriffes, theilsdurch englische Hülfe, vereitelt wurde. Eli-sabeth , bcy der sich Karl deswegen beklagte,erklärte die Hülfe für Verbannte, für See-räuber. Anjou, dcffcn Sinn damahls aufdie polnische Krone gerichtet war, hattekeine Lebensmittel, kein Geld, und keineGcncralstalente. Man schloß (im Jul.) zumdritten Mahl Frieden. Für Röchelte, wel-ches die Hugucnottcn einräumten, erhieltensie Nismcs und Montauban; auch vcrstattc-tc man einigen Herren freye Religionsübung.
Der chcmahls sanstmüthige und frohlau-nigc Karl war jetzt ungestüm und schwcr-müthig. Sein böses Gewissen ließ ihm Tagund Nacht keine Ruhe. Der veränderte Zu-stand der Gemüthcr wirkte auf seinen Kör-per so gewaltig, daß die Schwächlichkeitdesselben sichtbar zunahm. Zwar' war er mitder Elisabeth, einer Tochter des KaisersMaximilians II, verhevrathct; aber er hattekeine Kinder. Ilm so mehr wetteiferten nundie Parthepen in den Bemühungen, sich des
größ-