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Rochefaucault, den er sehr liebte, seinemScbicksale überlassen. Die Anstalten zu demgroßen Trauerspiele waren genau verabredet.Um Mitternacht marschierten die Bürgercom-pagnicn vor dem Nathhausc auf. Vor allenFenstern brennten Fackeln. Die Gassen wa-ren durch Ketten gesperrt. Auf allen Plätzenund Krcutzwcgcn standen Wachen. Die Ka-tholiken unterschieden sich durch ein weißesTuch am linken Arme, und durch ein Kreutzauf dem Hute. Karl, der das Zeichen mitder Glocke geben sollte, befand sich in einermarternden Unruhe. Aber was mußte, undwenn er nur noch einiges Gefühl hatte, der-jenige empfinden, von dessen Wink der Todso vieler tausend unschuldiger Menschen, un-schuldiger Landsleutc, abhieng! Ucbcr einenPistolenschuß entsetzte sich Karl so sehr, daßer dem Herzog von Guisc den Vcfchl schick-te, nichts zu unternehmen. Doch endlichgab er bestürmt das verhängnisvolle Zeichen.Sogleich eilte Guise mit zoo geharnischtenLeuten zu Coligni. Die schwache Schwcitzcr-gardc des Königes von Navarra verbargsich. Ein Deutscher stieß den braven Coligninieder. Sein Körper wurde zum Fenster
hin-