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Oramcn, mit welchem er (1570) wegeneiner Verbindung gegen Spanien unterhan-delte. Er hatte nchmlich gegen Philipp II,dessen Gemahlin, Karls Schwester, erstkürzlich vergiftet seyn sollte, ganz ernstlichKrieg beschlossen. Eben deswegen galtenauch die Gniscn, die Anhänger Philipps II,jetzt nicht mehr so viel, wie ehedem. Anihre Stelle waren vielmehr die Montmo-rcncy's getreten. Der Antrag, wegen einerHeyrath zwischen der Prinzessin Margrcthc,Karls Schwester, und dem Könige von Na-varra, war jetzt weniger auffallend; dochmehr für die Johanne, die Mutter desletztern, als für Coligni. Dieser trautewirklich so viel, daß er (1571 Sept.) nachParis gieng. Aber Karl that auch allesmögliche, um sein Vertrauen zu gewinnen.Die Guisen mußten sich entfernen. Manverstärkte seine Leibwache; Karl empfienzihn mit der zärtlichsten Freundschaft. Ernennte ihn seinen Vater; er erklärte diesenTag für den glücklichsten seines Lebens.Auch die übrigen Personen des königlichenHauses schienen sich über die Aussöhnungmit dem würdigen Manne zn freuen. Karl>P 2 gab