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ihre Herrschsucht zu befriedigen, kein Mittelzu boshaft, zu niederträchtig fand. Nichtohne Talent, und kein ganz schwaches Weib,war sie aus Grundsätzen ränkevoll, verstellt,boshaft. Eine Menge Italiener, die sieins Land, und an den Hof gezogen hatte,brauchte sie zu Spionen, Giftmischern,Mördern. An ihrem glänzenden Hofe leb-ten die schönsten Weiber und Mädchen,gewöhnlich Zoo an der Zahl, die in derKunst, die Männer, die der KatharincNortheil bnngcn konnten, zu gewinnen undauszuforschen, sich üben muhten. Eigentlichkeiner Religion besonders ergeben, war siedoch ausserordentlich abergläubisch. Sie war'das schönste Weib in Frankreich, und bliebes selbst im Alter. Ilm die Regierungsge-walt um so sicherer in ihren Händen zubehalten, vertauschte sie die guten Lehrerihres Sohnes Karl gegen italienische Böse-wichtcr, vornehmlich gegen den FlorentinerGondi Reh, durch den sie ihn mit Dingenbeschäfftigen liest, die alles bessere Gefühl,die jede gute Anlage, in ihm ersticken muß-ten. Man gewohnte ihn, die Jagd biszur Leidenschaft zu lieben. Schon als KnabeGallettiWcltg. ivrTH. T übte