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Antwerpen wurde so, wie ehedem Tyrus,belagert. Auf zusammen geketteten, anAnkern befestigten, und mit Pfählen umsgebencn Schiffen, bildete sich eine Brücke,oder ein 2400 Schuhe langer Damm, deran jedem Ende mit einer festen Ncdoute,gegen Antwerpen und gegen das Meer zu,aber mit schwebenden Aussenwerkcn gedeckt,und durch Balken, und mit Eisen beschla-gene Pfähle, befestigt war. Das ganzeGebäude war so schwebend, daß esmit der Fluth und Ebbe stieg undfiel. Parma selbst hatte den Plan zudemselben gemacht; aber er kostete un-geheures Geld und ungeheure Arbeit,bis es (1585 Febr.) fertig wurde.Durch diesen schwimmenden Damm wurdeaber auch die Mündung des Hafens vonAntwerpen ganz gesperrt. Ihn zu zer-stören, Kothen die besten Köpfe in derStadt ihren ganzen Erfindungsgeist auf.Der italienische Ingenieur Genibeili setzte4 Vrandschiffe gegen denselben in Be-wegung; aber nur eins derselben nä-herte sich dem Damme bis zur Wirk-samkeit. Der Schade, den diese soge-nannte