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die Stände von Holland und Seeland schonvor drcn Jahren (1574 Jul.) alle Rechteeines Oberhauptes übertragen hatten, ver-langte nn Nahmen derselben die Abstellungaller Landcsbeschwcrden, die Wiederher-stellung der Festungen und der Handlung; erverlangte ausserdem noch eine Schadloshal-tung für sich und seinen Sohn. Diese Be-dingungen konnte Johann von Ocstreich nichtsogleich erfüllen. Doch Wilhelm von Ora-uicn traute ihm überhaupt nicht, und baldwurde sein Mißtrauen durch die Erfahrunggerechtfertigt. Johann besetzte unvcrmuthetdas Schloß zu Namur; die verabschiedetenTruppen fanden sich an manchen Orten wie-der ein; die Commandantcn von verschiede-nen Städten, z. B. von Dendermonde undAntwerpen, waren schon bestochen. Darüberbrach wieder ein allgemeiner Lerm aus. DieStande erklärten nun dem Johann, als denUrheber der neuen Unruhen, nebst seinemKriegsvolke, für Feinde des Königes unddes Landes; sie beschlossen Krieg gegen die-selben. Wilhelm von Oranien wurde vonihnen sim Sept.) nach Brüssel eingeladen.Er hielt einen herrlichen Einzug. Einen
schönem