2O2
chungen; aber ihr Verlangen, den Gangder Znquisitionsproccsse zu hemmen, glaubtesie, ohne Philipps Genehmigung, nicht er-füllen zu können. Barlaimont, der die Her-zogin von der Bestürzung, welche ihr dieserAuftritt verursachte, abziehen wollte, flülkcr-'terte ihr heimlich ins Ohr: co n'c/i zmrcke Brcderodc fand im
Scherze die Benennung, die Barlaimont ihmund seinen Freunden gab, für dessen Denkartso charakteristisch, daß er be» einer Tafel vonZOO Personen oft die Gesundheit ausbrachte:„es leben die Geusen" (inuentke^ AucmaT)daß er sie, gegen das Ende der Tafel,einen Bcttelsacke übergehängt, und einenhölzernen Becher in der Hand haltend, derganzen Gesellschaft zutrank. Sack und Be-cher gicngcn nun in der Reihe herum. Seit-dem hieß jeder Nichtkatholike ein Geuse.Seitdem gab es eine Menge Geräthschaften,die auf den Sinn dieser Beirennung hindeu-teten. Auch auf Münzen stellte sie der nie-derländische Witz bildlich dar.
Doch die Benennung, die Barlaimont denRepräsentanten der nichtkatholischen Nieder-länder