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man auch die Johanne Gran, und ihrenGemahl Guilford, für Mitschuldige. Marie,die sich über diese Gelegenheit, ihren Unter-gang zu befördern, innig freute, ließ ihnen(1554 April) die Vollziehung ihres Todes-urthciles in Zeit von drey Tagen ankündigen,lief die Johanne noch durch geistliches Schul-geschwätzc quälen, welches diese aber mitheiterer Standhaftigkcit widerlegte. Wegendes Eindruckes, den ihre Hinrichtung aufdas Volk machen konnte, wurde sie nichtöffentlich vorgenommen. Von ihrem Ge-mähte nahm Johanne, um ihre Standhaftig-kcit nicht zu erschüttern, keinen Abschied; siewarf ihm, als er zum NichtPlatze geführtwurde, nur einen Kuß zu. Auf dem Wegedahin begegnete ihr dessen Leiche. Sie be-trachtete sie, ohne sich ihren Empfindungenzu überlassen. Vor ihrer Hinrichtung redetesie noch zu den Umstehenden. Sie schriebsich die Ursache ihres Todes selbst zu, weilsie, wie sie sagte, die Krone nicht standhastgenug zurückgewiesen hatte. Mit heitererMiene legte sie ihren Kopf unter das Richt-beil. Liebenswürdiger und unschuldiger starbnicht leicht ein Weib unter den Händen des
Scharf-