Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
150
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ländcr über diese allmählige Wiedereinführungdes katholischen Gottesdienstes äusserte sichimmer lauter. Vornehmlich geschah dicß seitder Zeit, als Marie mit Philipp II von Spa-nien einen Hcnrarhsvertrag zu schließen imBegriffe war. Karl V, der sich damahlswegen eines Krieges mit Frankreich im Ge-dränge befand, liest der Marie seinen SohnPhilipp II, der eben Wittwer war, zumGemahls antragen. Marie, die für ihrmütterliches Haus noch viele Vorliebe hegte,fand den Vorschlag, einen mächtigen König,' der cilf Jahre jünger als sie war, zu Hey- .rathcn, so annehmlich, dafi sie sich in Un-terhandlungen einliest. Philipps bekannterElfer für die katholische Religion zeigte aberden englischen Protestanten sehr trübe Aus-sichten. Das Unterhaus wagte es daher,nachdrückliche Vorstellungen gegen diese Hcy-rath hervorzubringen. Marie hob hieraufdas Parlament auf. Die Bedingungen, diesie dem Könige Philipp machte, waren in-dessen so eingerichtet, daß Englands Sicher-heit und Macht völlig gesichert schien. Phi-lipp sollte von aller Thcilnahme an der Re-gierung Englands ausgeschlossen scyn; Fremde

sollten