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schwärmerisches Ncligionsgefühl vorwerfenk.mn.
Auf den englischen Thron machten jetztzwey in Ansehung ihrer Eigenschaften sehrverschiedene Damen Anspruch. Die wederam Körper noch am Geist liebenswürdigeMarie (geb. 1516) hatte einen unbiegsamcnCharakter, eine leidenschaftliche Vorliebe fürdie katholische Religion. Johanne, in derVlüthe ihres Alters, im Besitze der schön-sten Vorzüge des Geistes und Körpers, gegenSpiel und weiblichen Tand von Jugend aufgleichgültig, in den alten und neuern Spra-chen gleich bewandert, in der Lesung desPlato ein großes Vergnügen findend, wei-gerte sich, den Thron zu besteigen, so ernst-lich, daß sie die Ansprüche der Marie vcr-thcidigte. Allein die Vorstellungen ihresSchwiegervaters, und die Liebkosungen ihresGemahls, überwältigten endlich ihre Stand-haftigkeic.
So sehr Johanne die Ehre, EnglandsKönigin zu senn, verdiente, so ungünstig warihr doch die Meynung der Nation. Gegen
Eduards