I4Z
theilt. Doch inait erließ ihm iricht nur dieseStre.se, sondern Marwick erlaubte ihm auch(1550) der Schwiegervater seines Sohneszu werden. Marwick selbst bemächtigte sichder großen Güther und des Titels des erben-losen Herzogs von Northumberland. Som-merset konnte es aber nicht vergessen, daßihm Marwick die Regierung entrissen hatte.Da er nun seine Drohungen, seine P'anezu unvorsichtig äusserte, so ließ ihm dermächtige Herzog von Northumberland (1552Jan.) einen tumultuarischen Prsceß machen,und den Kopf abschlagen. Auch seine vor-nehmsten Freunde wurden hingerichtet. Som-merset war ein schwacher aber liebenswürdi-ger Privatmann, dem zum glücklichen Spieleeiner Hofrolle nur List und Falschheit fehlte.
Eduard hatte zwar die Jahre des reifenAlters noch nicht erreicht; aber er war sokränklich, daß nran von thm keine Fortpflan-zung seines Geschlechtes erwarten durfte.Northumberland bekam dadurch eine günstigeGelegenheit, einen für sein Haus vorthcil-haften Plan wegen der Thronfolge durchzrr-schen. Eduard hatte freylich zwen S-chwe-^ st-rn;