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Heinrich VIII bedachte sich mm (1540)nicht lange mehr, die eheliche Verbindung,zu deren Befestigung er so wenig bcygctra-gen hatte, wieder zu trennen. Anna vonCleve begnügte sich mit einem Jahrgehaltevon ZOOO Pfund, und mit dem Range unddem Titel einer Königin. Sie starb inEngland. Ihre Nachfolgerin, KatharineHoward, jung, schön und voll Anmuth,machte den Heinrich über ihren Besitz soentzückt, daß er deswegen dem Höchsten aufder Kanzel danken liest. Aber bald wardHeinrich VIII in den fertigen Empfindungendieses Besitzes durch die überzeugendsten Be-weise von den schändlichen Ausschweifungenund Liebcsvsrstandnissen seiner jungen Ge-mahlin, gestört. Ihre Kammermädchen, jaihre Liebhaber, gestanden sie selbst ein, undihr eigenes Geständnis suchte sie bios durchden Zusatz: daß sie nicht als Gattin gesün-digt habe, weniger strafbar zu machen.Dennoch konnte sie nicht leugnen, ihre ehc-mahiigcn Liebhaber im Dienste zu haben.Heinrich wurde über diese schreckliche Ent-deckung bis zu Thräncn gerührt. DasOberhaus erkannte (154a) ihr, ihren Lieb-habern