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Heinrich erklärte es für ei» ihren Liebhaberngegebenes Zeichen. Er ließ sie, nebst ihremBruder, und ihren vcrmeynten Anbcthcrn,in den Tower sperren. Auf dem Wege da-hin machte man sie mit der Ursache ihresWcrhastcs bekannt. Der Ernst, mit dem sieihre Unschuld bctheuerte, der Wunsch, densie bcy ihrem Eintritte in das Gefängnis;kniccnd äusserte, daß ihre künftige Stetig-keit ihrer Unschuld augemessen seyn möchte,befreist sie, da man mchts weniger als einenhohen Grad von Bosheit bcy ihr voraus-setzen darf, von allem Verdacht. Aber dasvon den Schmerzen hysterische? Anfalle ge-peinigte Weib gestand endlich alles ein, wassie wußte, und was höchstens aus unbeson-nenen Reden bestand. Niemand nahm sichihrer Unschuld an. Ihr eigener Oheim,der Herzog von Norfolk, war ihr ärgsterFeind. Die Vorstellungen, die Cranmcrwagte, wurden nicht geachtet. So rührendder Brief war, den Anna an ihren Ge-mahl schrieb, so machte er doch bey demsel-ben keinen Eindruck. Indessen gestand vonallen ihren Mitschuldigen keiner etwas ein,Äs der Kammerdiener Smeton, den die
Hoff-