Fisher vereitelt sah, so lud er den Heinrichund seinen Anhaizg vor seinen Nichterstuhl,so drohete er mit Bann und Znterdict.Dadurch bewirkrc er aber beg dem hitzigenund steifsinnigen Heinrich weiter nichts, alsdas dieser den Pabst immer mehr verabscheute,daß er (15Z6) die Verbindung mit demsel-ben nun völlig aufhob. Zcht lösete Heinrichnoch das letzte Band dieser Verbindung auf.Die Mönche, und vornehmlich die Bcttel-mönche, reitzten das Volk zur Unzufrieden-heit über das Verfahren, das sich Heinrichgegen den Pabst erlaubte. Heinrich, der sichdeswegen an ihnen rächen wollte, gab hier-auf seinem Staatssekretär Cromwcl, einemErzfeinde der Katholiken, den Auftrag, denZustand der Klöster zu untersuchen. Dieserstattete nun dem Könige von den Mißbräu-chcn, dem Sittenvcrdcrbniß, und der Un-wissenheit, die in den Klöstern herrschte,einen so nachthciligen Bericht ab, daß Hein-richs Neigung, die religiösen Orden aufzu-heben, dadurch gleichsam gerechtfertigt wurde.Zur Befriedigung derselben bahnte er sichdadurch den Weg, daß er alle Mönche undNonnen unter 24 Jahren, daß er jeden,
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