Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
123
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mit derselben schon ein Zahr früher, in Ge-genwart von sechs Zeugen, in der Stillehatte trauen lassen. Er legte ihr den Titeleiner Marguisc von Pembrock bcy.

Der Pabst both indessen alle Mittel auf,um sein von Heinrich VIII gekränktes An-sehn zu behaupten. Er drohctc mit Bannnnd Znterdiet, indem er Heinrichs erste Ehefeierlich bestätigte. Er sprach (15Z4), alsseine Drohungen keinen Eindruck machten,den Bann wirklich aus. Clemens hatte sichübereilt, nnd Heinrichs etwas verspätetenCourier, der Nachgiebigkeit meldete, nichtabgewartet. Doch Heinrich möchte sich auchwohl schwerlich mit dem Pabst wieder aus-gesöhnt haben. Er, der den Pabst ehedemgegen Luthcrn vcrthcidigt hatte, erlaubtejetzt jedem Geistlichen gegen den Pabst zupredigen und zn schreiben. Das Parlamenterkannte nun den König als Bischof, alseinziges irdisches Oberhaupt der Kirche, an.Es machte sich eidlich verbindlich, die Marie,die Tochter der Katharina, von der Thron-folge auszuschließen. More und Fisher,Bischof von Rochester, erklärten diese eid-liche