Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
118
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fion erschienen Heinrich VIII und KatharinaJener antwortete, als man ihn aufrief;aber Katharine warf sich zu seinen Füßen,indem sie ihr Benehmen als Ehegattin mitWürde und Anstand verthcidigtc. Heinrichmußte ihrer Tugend Gerechtigkeit widerfah-ren lassen; um so nachdrücklicher aber truger seine Gcwisscnszweifel, wegen der Ver-bindung mit derselben, vor. Katharinewurde nochwahls vergcladcn, und, als sienicht erschien, für überzeugt erklärt. Manstellte hierauf eine Untersuchung an; obArthur, der erste Gemahl der Katharine,die Rechte eines Ehemannes wirklich geltendgemacht habe, und man glaubte wegen derlangen Bekanntschaft, welche der mannbare,gesunde Prinz mit derselben gepflogen hatte,gar nicht daran zweifeln zu dürfen. Manhatte sogar Beweise der vollzogenen Ehenach Spanien geschickt; man hatte die Prin-zessin für schwanger gehalten. Da derHauptpunkt, die wirkliche Vermahlung mitdem Arthur, also berichtigt war, so erwar-tete Heinrich, daß die für ihm günstige Ent-scheidung dieses Proccsscs nächstens erfolgenwürde, als Eampcggio die Eommission erst

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