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standhaft es Johann Friedrich anhörte, sosehr wurde seine Gemahlin durch dasselbecrschüncrt. Sic übergab die Stadt, undKarl milderte des Kurfürsten Strafe wegendes gegen ihn begangenen Hochverrathsdadurch, daß er ihm den Verlust seinerKurwürde, und seines Landes, zuerkannte.Einen Theil des letztern retteten die Söhneals ein Unterpfand der jährlichen Summe,die man ihnen zu ihrem Unterhalte anwies.In der Stadt, wo Luther die Reformationgepredigt, wo er seine Grabstätte gefundenhatte, konnte einer von denen, die umden Kaiser waren, leicht auf die Ideekommen, ihn zur Mißhandlung der Leichedes großen Mannes aufzufordern. AberKarl erthcilte ihm die edle Autwort: „erhat seinen Richter, und ich führe keinenKrieg mit den Tobten!"
Das Schicksal des Kurfürsten brachte indem Landgrafen unangenehme Empfindungender Besorgnis hervor. Zwar hatte er alles,was den Zorn des Kaisers gegen ihn verlmehren konnte, zu vermeiden gesucht; zwarhatte er aus eben dieser Ursache seinemGallettiWellg. ivr TH. F Bum