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entkräftete Körper Luthers noch mehr ge-schwächt. Ein heftiges Kopfweh raubte ihmden Gebrauch eines Auges. Dieser Verlustmachte ihn mürrisch, stimmte ihn zur Unzu-friedenheit mit der Welt und den Menschen.Er fand jetzt zu Wittenberg so viele Gele-genheit zum Verkruste, daß er in einemAnfalle des Uninuths gar wegziehen wollte.Der Wunsch, zwischen den im Streitebegriffenen Grafen von Mansfeld einenVergleich zu stiften, lockte den alten krankenMann nach seinem Geburthsorte Eislebcn.Sein Wunsch wurde erfüllt; aber die 'An-strengung, die ihm dieses gekostet hatte,beschleunigte (1546 am 18. 'öebr.) die volligeAuflösung seines Körpers. Seine irrdischenUeberblcibscl verwahrt die Universltätskirchezu Wirtenberg.
Luthers Lcibesgestalt von mittlerer Größewar in spätem Jahren vom vielen Studircnabgezehrt. Aus seinen regelmäßigen Ge-sichtszügen blitzten feurige Augen, welchedie Lebhaftigkeit seines Geistes verkündigten,hervor. Mit einem ticfeindringcnden Ver-stände verband er ein glückliches Gedächtnis,
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