Druckschrift 
10 (1802)
Entstehung
Seite
46
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Standhaftigkeit bewog endlich Luthcrn (1525im Zum) zu dem Entschlüsse, sie zu seinerGattin zu wählen. Aber das Vergnügen,das er über diese Veränderung fühlte, störteder Umstand, daß Luthers Vater, der einePricsierche verabscheute, die Heyrath seinesSohnes sehr ungern sah. Luthers Veyspiclverschaffte nun allen den Pfarrern, die seineGrundsatze annahmen, das häusliche Glüek,das sie ohne ihn vielleicht aus immer ent-behren mußten. Wie manchen jungen,gefühlvollen Geistlichen mag nun nicht dieLiebe dem lutherischen Glauben zugxsührthaben !

Schon hatte ein großer Theil vonDeutschland diesen Glauben angenommen.Die katholischen Bischöfe fühlten eine innnerlebhaftere Besorgnis. Sic, und die welt-lichen Fürsten, die für die Erhaltung derkatholischen Religion eben so eifrig gesinntwaren, drangen, in Verbindung mit demPabst, in den Kaiser Karl V, daß erernstlich darauf bedacht seyn möchte, dieAnhänger Luchers in den Schoos der alleinseligmachenden Kirche zurückzubringen. Auch

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