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Kurfürst, der das Blutvergießen zu verhimdern wünschte, einen Vergleich an. Hieraufbrachte er, mit Hülfe des Kurfürsten vonTrier, ein Heer von 6000 Mann zusammen.Die Stadt Bruchsal, die sich mit denBauern in eine Verbindung eingelassen hatte,verlor ihre Thore und Mauern. Nachdemder Kurfürst seine Bauern zerstreut hatte,vereinigte er sich in Schwaben mit demErzfeinde derselben, dem Trucbsefi vonWaldbürg, der, als Anführer der Truppendes schwäbischen Bundes, die Bauern mirder unbarmherzigsten Strenge behandelte.Viele tausend Bauern wurden niedergehauen;ja, man verbrannte sie sogar in den Dörfern,wo sie eine Zuflucht suchten. Ein Markgrafvon Brandenburg ließ 60 Bauern die Augenausstechen, und vielen noch übcrdieß dieFinger abschneiden. Nicht alle Fürsten undEdcllcutc verfuhren aber gegen die Bauernso grausam. Der edle Frunsbcrg brachtedurch seine Vorstellungen viele Bauern wiesder zur Besinnung. Auch der Landgraf vonHessen, und der Markgraf von Baden, gicnge»mit ihren aufrührerischen Bauern menschlichum. Die meisten Edellcute konnten es aberC 2 den