.23
besonders drückend machten. Die reihendeAussicht, von denselben befrcpt zu werben,verschaffte dem Schwarme der Empörer einenso schnellen Zuwachs, daß er bis auf i6,cSostieg. Aber ein großer Theil derselben fielunter den unbarmherzigen Streichen derschwäbischen Fürsten und Herren, denen diefrankischen treulich Vepstand leisteten. Wah-rend der Zeit rotteten sich aber auch dieBauern in Franken zusammen. Ihr Generalwar ein ausschweifender Gastwirth vomOdenwald?, Rahmens Mctzlcr. Er lncltziemlich gute Ordnung, und die frankischenGrafen und Herren fühlten seine Uebermachtso nachdrücklich, daß sie ihren Umerthanendie 12 Artikel zugestehen mußten. Dennochverschworen sich die Franken, aus Rachewegen der niedergehauenen schwäbischenBauern, gegen das Leben aller Pfaffen undEdclleutc, von welchen mancher nun durchdie Spieße gejagt wurde. Die lärmendenBauern wagten sich auch an die Städte.Heilbronn und Aschassenbnrg öffneten ihnendie Thorc. Nun schloffen sich die Oden«Wälder an die Franken an. Zuletzt (1525im April) war ihr Haufe bis auf 20,000GalltttiWeltg. isr TH. C Mann