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in Gegenwart der Studenten, die pabstlicheBuke, und die Decrecalien, opferte. Dasgroße Publicum bewunderte den Manu, dersich mit solcher Dreistigkeit über die Nor-nrtheile vieler Jahrhunderte hinwegsetzte.Es siel ihm nun nicbt mehr auf, wennLuther in seiner Widerlegung den Pabsieinen Tyrannen, einen Ketzer, einen Anti-christen, cin.cn Abtrünnigen, nannte.
Die päbstlichen Nuncicn, die wegen derschnellen Ausbreitung dieser Neuerungenbesorgt zu werden anficngcn, versprachendem Erasmus, einem der grüßten Gelehrtendieser Zeit, ein Visthnm, wenn er esübernehmen wollte, Luthern zu widerlegen,oder lächerlich zu machen. Aber Erasmuswar zu klug, als das. er in der Verthei-digung einer solchen Sache seinen guten Rufhätte preisgeben sollen. Die Nuncicn ver-suchten es hierauf, Luthern selbst durch großeAnerbiethungen zu gewinnen. Sie verspra-chen ihm nicht nur hohe geistliche Würden,sondern sie wollten ihm auch, wenn er sichverbindlich machte, die Sache ruhen zulassen, im Nahmen des Pabstcs soocz
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