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10 (1802)
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aus seinen Schriften herausgehobene Sätzeals ketzerisch, ärgerlich, fromme Ohrenbeleidigend, verführerisch; untersagte dieLesung seiner Schriften bcy der Strafe desBannes, und drohcte, Luthern, in demFalle, das; er in Zeit von 60 Tagen seineZrrthümcr nicht fcverlich widerrufen würde^für einen Bösewicht, den jedcrman tödtcnkönnte, zu erklären. Eck machte diese Bulleals päbstlichcr Nuncius bekannt. VieleFürsren wollten aber die öffentliche Anschla-gung derselben gar nicht gestatten, und selbstkatholische Schriftsteller äusserten über dieselbeihre Mißbilligung.

Doch der Ton, den der mit Acrgcr undauch wohl mit Nachsucht erfüllte Luther jetztgegen den Pabst anstimmte, war von derEhrcrbiethigkcit auch ziemlich weit entfernt.Als ihn Miltitz beredet hatte, sich nochcinmahl vor dem Pabst zu demüthigen,erlaubte er sich in dem Schreiben an denselbenzu sagen, der römische Hof wäre arger undschändlicher als Sodom und Gomorra, oderBabylon; die römische Kirche stelle eineMördergrube über alle Mördergruben, ein, B 2 Buben-