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desselben für den besten, für den Gottwohlgefälligsten, hielt. Ehe er sich imAugustincrklsstcr zu Ersurth aufnehmen ließ,hielt er noch ein Coneert. So nahm er vonder Weit gleichsam Abschied. Aber seinVater konnte es ihm lange nicht verzeihen,dasi er seine Hoffnung, in dem Sohne einenwackcrn Ncchtsgclchrten zu sehen, so getäuschthatte.
Luther fühlte es bald, dasi für seinenmunteren Geist die gewöhnlichen Beschäff-tigungcn eines Mönches sich aar nicht pasiten.Um so eifriger trieb er seine Lieblingsstudicn.Seine dummen Mitbrüder empfanden aberdarüber einen so lebhaften Aerger,, dasi sieihm die beschwerlichsten und schmutzigstenArbeiten austrugen. Die Universität machte,wegen dieser Beschimpfung ihres Magisters,Hey dem Provinzial, oder Vorsteher derAugustinerklöster in Thüringen und Meißen,Vorstellungen. Staupitz, ein einsichtsvollerMann, und ein stiller Beförderer derKirchcnvcrbcsserung, Luthers warmer Freundund Gönner, gab dem Prior den Befehl,den Magister von den niedrigen Arbeiten zu
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