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zog er an der Spitze der Soldaten, überdas niedergestürzte Stück der Festungswerke/in die Stadt ein. Zweymahl war er aberder Gefahr, gefangen ^u werden, sehrnahe. Das erstemahl hätte ihn der franzö-fische Oberbefehlshaber in Bologna, und daszweytcmahl der berühmte Bayard, bald er«wischt. Die Mühseligkeiten des Feldzugcsbewirkten, daß der alte Mann ein heftigesFieber bekam. Dennoch schwelgte er, und— wurde wieder gesund. Der französischeObcrgcucral Chammont starb dagegen (1511)in dem blühendsten Alter. Julius II fiengnun aber an, die gefährlichen Folgen seinerkriegerischen Eitelkeit zu empfinden. DerMarschall Trivulzio, der (im May) in denKirchenstaat eindrang, schlug die schlechtenSoldaten des Pabstes ohne große Mühe,eroberte Bologna, und machte schon Anstalttcn, den Pabst in Rom aufzusuchen, als ervon seinem Könige, auf den die Gemahlinund die Achtung für den h. Vater wirkte,den Befehl erhielt, nach Mayland zurückzu-kehren, und einen Theil seines Heeres znverabschieden. Julius II erholte sich nun baldwieder von der Angst, die er ausgestandenX? hatte-