mcnbcrnfcnen Ncichsversammlnng Mannschaft«nd Geld verlangte, nm seine Kaiserrechtein Italien mit Nachdruck behaupten zu kön-nen, erhielt die gewünschte Unterstützungnicht eher (1494), als bis er ernstliche Anstal-ten machte, den Landfrieden zu befestigen, undeinen Obergcrichtshof für das deutsche Reich,ein sogenanntes Kammergericht, anzuordnen.Man thcilte, nm die Vollziehung der Aus-sprüche desselben zu sichern, und Ruhe undOrdnung in den einzelnen Landern glückli-cher zn erhalten, ganz Deutschland in zehnKreise.
Ungeachtet aber Maximilian die Wünscheder Neichsstande erfüllt hatte, so nahmensie an feinen italienischen Feldzügen dochkeinen sehr bedeutenden Anrheil. Doch hal-fen deutsche Söldner dem Könige LudwigXII Mayland erobern. Maximilian selbsterndtete von seinen italienischon Feldzügeirwenig ein. Der beständige Geldmangel, mitdem er kämpfte/ zeigte sich auch bey seinemTode wirksam. Maximilian reisete, an ei-nem schleichendem Fieber krank, von Augs^bürg nach Znnspruck. Hier hielten die Bür-ger