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andern musikalischen Instrumenten, mit ih-rcn Knapcn, in einem langsam feyerlichenZuge, anrückten, stellten Diener oder Skla-ven der Liebe vor. Die Damen führten siean kleinen Ketten, an kostbaren Bändern,die an dem Kopfriemcn der Pferde befestigtwaren, bis an die Schranken, oder wohlgar bis auf den Kampfplatz. Schleyer,Scherpe, Armband, Feder, waren lauterZeichen und Denkmählcr der Liebe, gleich-sam heilige Talismane, deren Verlust die an-gebetete Dame bald wieder ersetzte. Vonseiner Dame erhielt der Ritter auch die Pa-role. Nach gccndigtem Kampfe empficng eraus ihren Händen einen Lorbeerkranz, em-pficng er den Dank, das ist, den Preis sei-ner Tapferkeit. Von ihren schönen Lippencmpfieng er den Kuß der Dankbarkeit. Vonihren zarten Händen wurde er nach dem Tur-niere entwaffnet, und mir den prächtigenFcycrklcidern angcthan, auch wohl gar beyder Tafel bedient. Das Benehmen, und dieReden des durch die Gunst seiner Dame be-schämten Ritters, waren gleichsam durch For-mulare bestimmt.
Die