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daß vornehme und reiche Zünglingc, die indem geistlichen Stande, aus dem man da«mahlS alle Minister und Näthc wählte, ihrGlück machen wollten, nach Bologna hin«strömten, und daß man daselbst auf einmahlzehn tausend Studenten zählte.
Diese schlössen sich bald in größere undkleinere Landsmannschaften an einander an.So entstanden die Universitätsnationcn. ZnBologna waren zuletzt gleichsam zwcy Univcr«sitäten; Ultramonkaner und Citramontaner,das heißt, italienische und nicht italienischeStudenten. Die Landsmannschaften oder Na«tionen hatten das Recht, den Nccior derUniversität zu wählen, der große Vorrechte,und eine so ausgezeichnete Würde besaß, daßsein Ansehn schon allein hinlänglich war, allenbedeutenden Unruhen, die sich unter einem sogroßen Menschenhaufen hätten ereignen tön«nen, vorzubeugen.
Zrnerius und dessen Schüler nennten sichselbst Doctorcn der Rechte, und wurden auchvon andern so gencnnt, weil sie wirklich Leh-rer der Rechtswissenschaft vorstellten. Ruhm,
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