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Ahnentafel des Rechtsanwalts u. Stadtrats in Mannheim Ernst Basserman, M. d. R.
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Mit der Familie Hopser beginnt die Zugehörigkeit zu denAugsburger „Geschlechtern". Die Augsburger Geschlechter, 51 ander Zahl, errichteten nach der 1368 erfolgten Einführung derZünfte Chroniknachrichten zufolge (Weberchronik) etwa im Jahre1383 eine geschlossene Gesellschaft, in welche Anfangs nur Ge-schlechter, später als „Mehrer der Gesellschaft" diejenigen aus denZünften zugelassen wurden, welche durch Heirat mit Patriziernverwandt wurden. Aus Verlangen Gustav Adolfs wurden die so-genannten schwedischen Geschlechter, 18 an der Zahl, darunter dieHopser, in die Gesellschaft aufgenommen. Dieser Pairsschub er-folgte zur Verstärkung des evangelischen Elements. Mitglieder derFamilie Hopser standen in schwedischen Diensten.

Die oben erwähnte Gesellschaft der Patrizier, die „Ge-schlechterstube" oder „Herrenstube" umfaßte vollberechtigte Pa-trizier, daneben auch Personen, die nicht von Geburt Patrizierwaren, sondern durch Heirat oder Blutsverwandtschaft mit patri-zischen Familien Aufnahme fanden als sogenannte „Mehrer derGesellschaft." —

Bis in die 9. Generation reichen die aus Weihenburg inBaiern stammenden Familien. Dort sind die alten Kirchenbüchermit reichlichem urkundlichem Material vorhanden. Es sind Vor-fahren meiner Mutter, umfassend die Namen Sachs, Schrögel,Roth, Loy, Beham, Döderlein.

Unter den Vorfahren meiner Mutter sind eine ganze Reiheprotestantischer Pfarrer zu verzeichnen, so 3 Eisenlohr, 1 Sachs, 2Kiefer, 1 Niedhammer, 1 Ekkard, 1 Wechsler, 1 Loy, 2 Diezel, 2Pringsauff, 1 Hochaicher, ferner Beamte, Handwerker und Bauern,während die Vorfahren meines Vaters zumeist Kaufleute waren.

Groß ist die Zahl der männlichen Ahnen, die im Gemeinde-und öffentlichen Dienst standen, berufen vor allem zu solchenStellungen, die das Vertrauen der Mitbürger einräumt.

Die Vorfahren meiner Mutter stammen beinahe durchwegaus dem Süden Deutschlands, während meines Vaters Ahnenmeist aus dem Norden und Nordwesten kommen und viel welschesBlut aufweisen.

So mögen diese Ahnentafeln hinausgehen und Kindern undKindeskindern erweisen, wie viel tüchtige, wackere Vorfahrenihnen nachahmenswertes Vorbild sind.

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