266 Von der Vortrefflichkeit des heiligen Sakramentes zc.
Wegen der Menschen, sondern mit den Engeln imHimmel oder mit den vollkommenen Männern aufErden (l Tim. 3).
3. Ein Priester, wenn er am Altare stehet, ver,tritt Christi Statt, daß er Gott in Demuth bitte für
sich und für alles Volk. Er hat vor sich das Zeichen s
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des Kreuzes, zum unablässigen Gedächtniß des LeidensChristi, daß er fleißig schaue auf Christi Fußtapfen,und denselben zu folgen brünstiglich beflissen sei, jeg-liches Widerwärtige, das ihm von Andern zugefügtwird, um Lottes willen sanftmüthiglich trage, dieeigenen Sünden betraure, auch Anderer Fbhler ausMitleid beweine, und wisse, daß er gestellet sei einMittler zwischen seinem Herrn und dem Sünder. Under soll nicht müde werden vom Gebet und Darreichung,bis er's erlanget hat, Gnade und Barmherzigkeit zuerflehen. Wann der Priester das heilige Mahl begehet,ehret er Gott, erfreuet die Engel, erbauet die Kirche,und macht sich und Andere theilhaftig aller Güter.