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Von der Nachfolgung Christi
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243
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Daß man alle Hoffnung und Zuversicht auf Gott -c. 243

10. Wehe denen, welche nicht »iit den Kindleinsich willig erniedrigen mögen, da die niedrige Pfortedes himmlischen Reichs sie nicht wird eingehen lassen!Wehe auch den Reichen, welche hier haben ihre Trö-stungen, dieweil, während die Armen eingehen in dasReich Gottes, sie selber draußen stehen werden undheulen! Freuet euch, ihr Niedrigen, und frohlocket, ihrArmen, weil Euer ist das Reich Gottes, so ihr an-ders in der Wahrheit wandelt! (Jak. 1,912.)

Neun und fünfzigstes Kapitel.

Daß man alle Hoffnung und Zuversicht aus Gott allein setzen soll.

1. Herr, was ist meine Zuversicht, die ich in die-sem Leben habe? Oder was ist mein größester Trostaus Allem, was unter dein Himmel erscheinet? Bistdu es nicht, Herr, mein Gott, dessen Barmherzigkeitennicht zu zählen sind? Wo ist mir wohl gewesen ohnedich? Oder wann hat es mir übel gehen können, wenndu gegenwärtig warst? Ich will lieber arm sein umdeinetwillen, als reich ohne dich. Ich erwähle liebermit dir auf Erden zu pilgern,,als ohne dich den Him-mel zu besitzen. Wo du, da der Himmel, und daTod und Hölle, wo du nicht bist. Nach dir stehet

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