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Von der Nachfolgung Christi
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104 Daß man die Worte GottcS mit Demuth zc.

phcten von Anbeginn, und bis hierzu lasse ich nichtab, zu Allen zu reden, aber Viele sind zu meinerStimme taub und hart. Viele hören lieber die Welt,als Gott; sie folgen leichter dem Trieb ihres Fleisches,als Gottes Wohlgefallen. Die Welt verheißt Zeitlichesund Geringes, und man dienet ihr mir großer Be-gierde; ich verheiße das Höchste und Ewiges, unddarzu find der Sterblichen Herzen trag und verdrossen.Wer dienet und gehorchet mir in Allem mit so großerSorge, als man der Welt und ihren Herren dienet?Errötbe, Sidon! spricht das Meer (Jes. 23, 4). Undwenn du nach der Ursache fragest, so höre warum!Um eine mäßige Pfründe läuft man einen weitenWeg; um das ewige Leben heben Viele kaum einmalden Fuß von der Erde. Man sucht einen schlechtenGewinn; um ein Stück Geld wird bisweilen einschändlich Gezänke gemacht; um eine einzige Sacheund um eine kleine Verheißung fürchtet man nicht, sichTag und Nacht abzumühen.

3. Aber ach leider! um das unwandelbare Gut,um einen unschätzbaren Preis, um die höchste Ehreund unendliche Herrlichkeit, auch nur ein wenig sichzu bemühen ist man zu träge. Erröthe also, faulerund immer klagender Knecht, daß Jene bereitwilligererfunden werden zum Verderben, als du zum Leben!Jene freuen sich mehr der Eitelkeit, als du der