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Von der Nachfolgung Christi
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Von der Betrachtung des Todes.

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er wünschet, in seinem Tode erfunden zu werden!Denn die vollkommene Verschmähung der Welt, einbrünstiges Verlangen, in Tugenden zuzunehmen, dieLiebe zur Zucht und Ordnung, die Mühseligkeit derBuße, der willige Gehorsam, die Verleugnung seinerselbst, die Ertragung jeglicher Widerwärtigkeit um derLiebe Christi willen wird ein großes Vertrauen geben,selig zu sterben. Viel Gutes kannst du wirken, solange du gesund bist; aber wirst du krank, so weiß ichnickt, was du vermögen wirst. Wenige Menschenwerden durch Krankheit gebessert; also auch, welcheviel wallfahrten, werden selten gehciliget (Ioh. 9, 4).

5. Setze nicht deine Zuversicht auf Freunde undVerwandte, und verschiebe nicht dein Heil aufs Künf-tige, weil die Menschen dein schneller vergessen, alsdu meinest! Besser ist es, jetzt bei Zeiten dich vor-sehen, und etwas Gutes vorausschicken, als auf An-derer Hülfe hoffen. Bist du jetzt nicht sorgsam fürdich selbst, wer will in Zukunft für dich sorgen? Jetztist die Zeit höchst köstlich; jetzt sind die Tage des Heils,jetzt die angenehme Zeit. Aber weh dir, wenn dudiese Zeit nicht nützlicher anwendest, darinnen du er-werben kannst, davon du ewiglich leben magst! Eswird die Zeit kommen, da du einen einzigen Tag, jaeine einzige Stunde zu deiner Besserung begehren wirst,und ich weiß nicht, ob du sie wirst erlangen (2 Kor. 6).

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