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einzig und allein sowohl den Glauben an unsselbst, wie die Kraft erhalten kann, die tausendverworrenen Eindrücke der Welt ruhig an unsherankommen zu lassen und aus der steten Fülledessen, was die Zeit bietet, zu entnehmen, wasuns zusagt. Selbst wer auf Leben und Tod dieLampe der Freundschaft anzünden will, muß sichgewöhnen, daß das Ocl derselben ein steter klei-ner Hader ist. Wieviel mehr muß man nundie Geschichte als etwas ansehen, das uns nie-mals eine vollkommne Befriedigung auf unserenRuf: Tischlein, decke dich! vorzaubert; sondernerscheint auch das Tischlein, so fehlt doch immeretwas daran, eine Serviette, ein Korkzieher, eineGabel, wie's kömmt. Das moralische Leben desMenschen, im Nächsten und Entferntesten, imHaus und in der Geschichte, soll nicht bloß eineTugend, sondern ebensosehr auch eine Kunst seyn.Das Individuum und die Zeit sollen ein schönesmusikalisches Wettspiel vorstellen, einen Tonkampf,