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dung und sein momentanes Uebergewicht gegebenhat, um die Hierarchie niederzudrücken. Wirkönnen, ruhig lächelnd, unfern Herder und Mon-tesquieu in der Hand, dem Konflikte zusehen undaus dem, was sich heute einfädelt, auf das Ge-webe schließen, welches die Zukunft wird gesponnenhaben. Sieht man, wie die Gestirne der weltli-chen und geistlichen Uebermacht zusammenstoßen,so wollen wir uns trösten, daß Gott für allesgesorgt hat und daß er da immer selbst schafft,wo uns die menschliche Ungewißheit über himm-lische Dinge im Schaffen zaghaft machen würde.So giebt es für den Philosophen auch in demStreite, der diese Blatter veranlaßt hat, nur eineArt, seine Stimme abzugeben, nämlich die still-schweigende. Wir leben in einer so denkwürdigenUebergangsepoche, daß wir, ohne darum in Quie-tismus zu verfallen, das Meiste in der That aufsich beruhen lassen können, da es, wie alle Zeichenansagen, wahrlich zu seinem Ziele kommen wird.
Görres ahnte dies und sprang auf, um über den
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