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Hauses nicht die Religion vertreten, sondern dieweltliche Macht, die man der Religion daselbstzugewendet hat. Wann hatte je die Kirche einemit dem Staat so eng verschmolzene Einheit vor-gestellt, daß man sich an jene Figuren erinnertglauben sollte, die auf der einen Seite einen Har-lekin, auf der andern einen Ritter darstellen?Görres meint, die jetzt übliche Trennung vonKirche und Staat widerspräche der Natur, die nieetwas Gleichartiges so schroff und todt sich gegen-über stelle. Aber ist denn die Trennung zweiergleichartigen Begriffe eine Tvdtung derselben,wenn die Trennung nur dcßhalb geschieht, umnicht Eines in den Ruin des Andern hinein zureißen und die Kirche alle jene Schicksale thcilcnzu lassen, welche der moderne Staat wird zudurchlaufen haben? Welche Zumuthung, woGörres doch selbst eingesteht, daß die Kirche undder Staat, beide sich verflacht haben, dann eineOhnmacht an die andere zu binden, ein Antiguir-tes durch das andere zu erlösen? Görres sagt,