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Aliso bei Oberaden und die Varusschlacht : Römer- und Nibelungenspuren im Lippe- und Ruhrland, nachgewiesen in Geschichte, Bodenforschung, Heldensage
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Vorwort

Endlich ist es mir möglich geworden, unter dem dieser Schrift voran-gestellten Titel das Werk in die Öffentlichkeit zu bringen, das ich schon öftersin Einzelschriften in Aussicht gestellt hatte. Und auch jetzt wäre ich dazu nichtin der Lage gewesen, wenn nicht unter den Anhängern meiner seit so vielenIahren betriebenen Forschung sich ein Kreis von opferwilligen Freunden ge-funden hätte, die an meine Seite traten durch tatkräftige Mithilfe. So seidenn hier schon ein Wort wärmsten Dankes ausgesprochen: dem StädtischenGustav-Lübcke-Museum in Hamm und seinem Leiter, Herrn DirektorL. Bänfer, der stets bereit war, den Spaten in den Dienst meiner Forschungzu stellen. Aber noch mehr: Wie der Städtische Museumsverein Hamm, sohat auch der Kreis Hamm, vertreten durch Herrn Landrat Dr. Bentlage,ebenso die Stadtverwaltung Kamen unter Herrn Bürgermeister Berensmanndurch entgegenkommendste Bereitstellung von Mitteln mein Unternehmenunterstützt, nachdem ich im Januar 1928 in einem in Kamen gehaltenenVortrage den Stand meiner Studien entwickelt und namentlich die Bedeutungdes römischen Seseke-Körne-Winkels südwestlich Kamen ans Licht gestellthatte. Dadurch kam die Sache dann recht in Fluß. Ich habe dann weiterfür vielseitige Beratung zu danken: dem Herrn Universitätsprofessor undbisherigen ersten Vorsitzenden der Altertumskommission für Westfalen inMünster, Dr. v. Salis, bis zu seiner Berufung an die Universität Heidelberg.In gleicher Weise auch Herrn Studienrat Schulze-Westen in Kamen. Wennnun die Altertumskommission, deren Mitglied auch ich bin, mich über-haupt ermutigte, mich an die schriftliche Zusammenfassung meines Lebens-werkes zu machen, so kann ich auch für dieses mich ehrende Vertrauen nurdankbar sein und darf versichern, daß ich, soviel in meinen Kräften stand,getan habe, um einige Bausteine herbeizuschaffen, deren weitere Verwendungdann die berufene Fachwissenschaft unternehmen mag, wenn sich die Ergebnissemeiner neuen Schrift als dazu geeignet erweisen sollten. Denn, wie vonAnfang meiner Alisoforschung an, handelt es sich bei mir nur um die einehohe Aufgabe, gewissenhaft und ehrlich der Frage nachzugehen:Was istWahrheit?" Letzten Endes liegt auch hier wieder oft genug die Lösung beimSpaten, für den eben ein großes Feld der Betätigung offen bleibt, namentlichfür die weiter über Oberaden hinaus nach Osten fortschreitende Römer-forschung. Im übrigen gründe ich mich auf die für Oberaden maßgebendenkurzen Berichte der Ausgrabungsleitung aus den Iahren 19061914, wiedieselben auf Veranlassung des Archäologischen Reichsinstituts in Frank-furt a. M. und des Städtischen Kunst- und Gewerbemuseums in Dortmundherausgegeben wurden. Besonders beteiligt waren die Herren: ProfessorBaum als Direktor desselben, Professor Dr. Dragendorff als Direktor desArchäologischen Reichsinstituts und dessen Assistent Or. Kropatscheck. Aus der