Druckschrift 
19 (1808)
Entstehung
Seite
314
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synier bei, Beystand der Portugiesen gegendie Türken nickt wohl entbehren konnten, sohob sich das Ansehn der katholischen Geist«lichkeit bald wieder von neuem. Der PaterPaez, der (seit 1600) ein eben so gewandttes als glückliches Haupt der Mission vor«stellte, der sich die Fertigkeit, in der Landes«spräche zu predigen, erworben hatte, wurdeselbst am Hofe des Za Danghel so berühmt,daß er, nebst zwey von seinen Schülern, zurAudienz gelangte. Der König wurde, durcheine fcyerlichc Messe, und zierlich gesprochn?Predigt, gänz für den katholischen Glaubengewonnen. Allein die Zahl derer, die deralten Religion nicht untreu werden wollten,war so groß, daß die Neligionsspaltung ei»nen bürgerlichen Krieg erzeugte, und ZaDanghel verlvhr (im Oct. 1604) nicht nureine Schlacht, sondern auch sein Leben.

Dennoch behaupteten sich die Jesuiten nochzo Jahre. Der neue König Socinios bautekatholische Klöster; er veranstaltete zwischenden abcssyntschen und katholischen GeistlichenReligionsgespräche; ja er erklärte sich end«lich öffentlich für die katholische Religion.

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